Stammbaumdaten der Familie Funk

Vorgeschichte

Der Stammbaum geht von Josef August Funk aus. Er wird in Gmünd geboren und lebt dort bis 1912. Er arbeitet als Eisenbahnschaffner, wird Zugmeister und später Oberzugführer. Die Familie zieht am 25.9.1912 nach Fellbach, einer Stadt nahe bei Stuttgart.

J. August Funk heiratet am 5.12.1908 Helene geb. Stadelmaier. Sie hat bereits drei uneheliche Kinder. Zwei sterben kurz nach der Geburt. Die zweitgeborene Tochter Helen (∗23.2.1894) heiratet einen Reinhard Zechiel.

Mit J. August Funk hat sie vier voreheliche und drei eheliche Kinder. Josef H. stirbt kurz nach der Geburt. Anna Maria, Erich Ewald und sie selber sterben an den Folgen der Spanischen Grippe (Eine Pandemie, die zwischen 1918 und 1920 durch einen ungewöhlich viruleten Virus verursacht wurde und weltweit mehrere Dutzend Millionen Todesopfer forderte). Es ist überliefert, dass sie in Ostheim versterben, einem Ortsteil in Stuttgart, wo auch das grossen Karl-Olga-Krankhaus steht.

Schon wenige Monate nach diesen tragischen Todesfällen heiratet J. August Funk in Reusten bei Herrenberg am 19.4.1919 eine Katharina, geborene Hechler (∗19.4.1896 †12.10.1952).

Zu dieser Zeit (1918/1920) leben noch August, Hedwig und Paula. Von August Funk ist eine Fotografie erhalten, die ihn als Matrose der legendären S.M.S. Goeben zeigt, ein Schlachtkreuzer der Kaiserlichen Marine und Flaggschiff der Mittelmeerdivision. Eine spannende Geschichte, die nachzulesen lohnenswert ist. Über sein Leben nach dem Ersten Weltkrieg liegen keine weiteren Angaben vor.

Paula Maria Funk heiratet Heinrich Krieg. Sie wohnen in Schmiden, eine Gemeinde, die später durch Fellbach eingemeindet wird.

Die entbehrungsreichen Jahre und die schrecklichen Erlebnisse der Pandemie (1918-20) bewogen Vater Funk seine junge Tocher Hedwig Monika Funk zu Verwandten in die Schweiz zu geben. Die Stiefschwester seiner verstorbenen Frau Helene, Monika Betz (∗1885 †1978), ist mit Ulrich Speck verheiratet und sie leben auf der Solitüde oberhalb der Stadt St. Gallen. Die Familie Speck nahm sie wie ein eigenes Kind auf.

Unter welchen Umständen Hedwig ihren zukünftigen Ehemann Alois Mauchle kennen lernte, sind nicht überliefert. Entscheidend ist aber, dass mit diesem schicksalhaften Lebensweg eine neue Verbindung entstanden ist und eine nächste Generation gegründet werden konnte. Sie heiraten am 23. Mai 1938 in Straubenzell, einer Gemeinde, die später mit St. Gallen eingemeindet wird.

Josef August Funk 1879
Josef August Funk
∗14.3.1879 †31.10.1957
Helene Stadelmaier
∗4.12.1874 †4.1.1919
August Funk
∗13.5.1898 †28.7.1952
Josef Hermann Funk
∗11.9.1902 †24.10.1902
Anna Maria Funk
∗15.9.1904 †30.10.1918
Hedwig Monika Funk
∗15.01.1907 †17.2.1978
Johann Alois Mauchle
∗20.12.1911 †29.8.1984
Elisabeth Rosalie Funk
∗16.5.1911 †29.3.1925
Paula Maria Funk
∗29.10.1912 †1.1.1972(?)
Heinrich Krieg
∗3.1.1903 †23.8.1957
Erich Ewald Funk
∗29.3.1918 †3.11.1918